Hautkrankheiten
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Hautkrankheiten
4. Erkrankungen der Talgdrüsen

Bekannteste Krankheit ist die mit Akne bezeichnete Hautveränderung. Die Europäische Vereinigung für Ästhetische Laserchirurgie informierte 1997 in Stuttgart über den Einsatz der Lasertechnik zur Behandlung von Altersflecken, Akne oder Falten. Die Lasertechnik sei effektiver und weniger schmerzhaft als konventionelle Methoden, doch dürfe man Risiken wie Narbenbildung und Infektionen nicht aus dem Auge verlieren. Der Laser ermögliche im Gegensatz zu konventionellen Verfahren eine kontrollierte Oberflächenabtragung.

Als Keratinzysten (Grützbeutel, Talgzysten, Atherome) werden langsam wachsende, gutartige Hauttumoren bezeichnet, die mit einer hornigen und talgigen Masse gefüllt sind und häufig auf der Kopfhaut, an den Ohren, im Gesicht oder auf dem Rücken zu finden sind. Beim Betasten erweisen sie sich als derb, kugelig, verschiebbar und unempfindlich; sie verursachen selten Beschwerden, es sei denn bei einer Infektion. Öffnet man die Zyste, so entleert sich der für sie typische käseartige, häufig übel riechende Inhalt, der aus Zelltrümmern und talgartigem Material besteht. Eine bakterielle Sekundärinfektion mit Abszessbildung ist möglich.