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Steppenklima

Steppenklima, Begriff, der das Klima von Teilen der Subtropen und der kontinentalen Mittelbreiten beschreibt.

Nach der geographischen Lage, der Humidität und dem Jahresgang der Temperaturen lassen sich verschiedene Steppenklimate unterscheiden. Die Klimaklassifikation des deutschen Klimatologen Wladimir Köppen kennt einen Haupttyp des Steppenklimas (BS), der sich in diverse Untergruppen gliedern lässt. Steppenklimate der subtropischen Regionen erstrecken sich als schmale, bandartige Räume beiderseits der Wüstengürtel. Die äquatornahen Steppen, die vegetationskundlich der Trockensavanne zugeordnet werden, weisen ein wintertrockenes, sommerfeuchtes Klima (BSw) auf. Sommertrockene Steppenklimate (BSs) sind in äquatorferneren Breiten ausgebildet. Steppen, die sich unmittelbar an Wüstengebiete anschließen, verfügen über ein warmes Klima (BSh). Warme oder heiße Steppenklimate finden sich u. a. in Nordafrika, in der Kalahari, in Vorder- und Südasien, in Australien und im Norden Mexikos. Polnahe Steppengebiete, deren mittlere Jahrestemperatur in einigen Monaten unter 0 °C liegt, gelten als kalt (BSk). Diese sind in den weiten Ebenen Zentralasiens und in den nordamerikanischen Prärien verbreitet.