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Wirksamkeit |
Die Wirksamkeit der TCM ist – mit Ausnahme schmerz- bzw. gelenktherapeutischer Ansätze durch Akupunktur – naturwissenschaftlich nicht nachgewiesen. Im Rahmen einer groß angelegten Akupunkturstudie, die in Deutschland von den Krankenkassen in Auftrag gegeben wurde, linderten in der Haut platzierte Nadeln Rückenschmerzen und Schmerzen sowie Funktionseinschränkungen bei Kniearthrose. Im Gegensatz zur Meridianenlehre der TCM, der zufolge die Nadeln auf bestimmte „Energiebahnen” zu setzen sind, trat der therapeutische Effekt jedoch auch ein, wenn die Nadeln nur oberflächlich (minimal-invasiv) an anderen Körperstellen platziert wurden (Annals of Internal Medicine, 2006). Einer Metastudie zufolge, in die 136 (vor allem in Chinesisch abgefasste) Publikationen über die Effekte chinesischer Kräutermedizin einbezogen wurden, ist der Nutzen in der TCM eingesetzter Kräuterextrakte wissenschaftlich nicht belegt; als problematisch erwies sich insbesondere die mangelhafte wissenschaftliche Qualität der weitaus meisten dieser Studien (International Journal of Epidemiology, 2007). Zudem gilt die Qualitätssicherung der chinesischen Arzneimittel als nicht ausreichend; dies betrifft allerdings nicht die in Deutschland in Apotheken angebotenen Präparate, die dem Arzneimittelrecht unterliegen.
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