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Tubbataha-Riff, erster Meeresnationalpark der Philippinen, rund 600 Kilometer südlich von Manila, inmitten der Sulusee gelegen.
Der Park wurde 1993 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt und ist zugleich Teil des etwa 11 500 Quadratkilometer großen Palawan-Biosphärenreservats. Nur zwei winzige Inseln aus Korallensand, die zu den beiden einzigen Atollen des philippinischen Archipels gehören, ragen ständig über den Meeresspiegel. Die beiden Eilande werden von Seeschwalben, Tölpeln und anderen Seevögeln als Nistplätze genutzt; Karettschildkröten und Suppenschildkröten suchen ihre Strände zur Eiablage auf. Mit vier Baumarten, darunter der Kokospalme und dem Indischen Mandelbaum, sowie vier Grasarten ist die Flora der Inseln, die weniger als 1 Prozent der gesamten Nationalparkfläche umfassen, für tropische Inseln sehr karg. Umso reichhaltiger entfaltet sich die Meeresfauna innerhalb der Lagunen und vor den von Baumkorallen, Lochkorallen und weiteren Korallen aufgebauten Riffen. Rund 380 Fischarten aus mindestens 40 Familien wurden beobachtet; dazu gehören u. a. Riffhaie, Adlerrochen, Mantarochen und zahlreiche kleinere Fische, die zwischen den Korallenstöcken leben. Die faszinierende Unterwasserwelt zieht Sporttaucher an, aber auch Fischer und Taucher, die die Fisch-, Muschel- und Korallenbestände ausbeuten.