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Bund der Kommunisten, neuer Name des 1847 unter der Führung von Karl Marx und Friedrich Engels reorganisierten Bundes der Gerechten.
Ziel des neuen Bundes war laut Statut „der Sturz der Bourgeoisie, die Herrschaft des Proletariats, die Aufhebung der alten auf Klassengegensätzen beruhenden bürgerlichen Gesellschaft und die Gründung einer neuen Gesellschaft ohne Klassen und Privateigentum”. Als programmatische Schrift des Bundes verfassten Marx und Engels das im Februar 1848 erschienene Kommunistische Manifest.
Die Geheimorganisation, in der sich vor allem emigrierte Deutsche versammelten, hatte vermutlich nur etwa um die 100 Mitglieder. Während der Revolutionen von 1848/49 verlegte der Bund seine Zentrale zunächst nach Paris und später nach Köln; inwieweit der Bund selbst auf die Revolution Einfluss nahm bzw. sich an ihr beteiligte, ist im Einzelnen ungewiss. Fest steht, dass die Obrigkeit den Bund als extrem staatsgefährdend betrachtete; 1851 hob die preußische Polizei die Kölner Zentrale aus, und 1852 wurden im Kölner Kommunistenprozess sieben führende Männer der so genannten „Marx-Partei” wegen Hochverrats zu hohen Festungsstrafen verurteilt. Am 17. November 1852 löste sich der Bund der Kommunisten auf Antrag von Karl Marx auf.