Quebec (Stadt)
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Quebec (Stadt)
2. Stadtbild

Der älteste Teil von Quebec lässt sich in zwei Hauptgebiete teilen: Die Haute-Ville (Oberstadt) im Stil der französischen Städte des 18. Jahrhunderts liegt auf dem Felsplateau Cape Diamond und die Basse-Ville (Unterstadt) am Meer. Sie ist das ökonomische Zentrum und besteht überwiegend aus modernen Gebäuden. Die Stadtmauer, zwischen 1823 und 1832 errichtet, umgibt den größten Teil der Altstadt von Quebec. Die Zitadelle aus dem 19. Jahrhundert ist weithin sichtbar. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Promenade in der Haute-Ville, die zum Hotel Château Frontenac führt, das Ursulinenkloster aus dem Jahr 1641, das 1650 nach einem Brand wieder aufgebaut wurde und die Kirche Notre-Dame-des-Victoires (1688, ebenfalls nach einem Brand 1759 wieder errichtet). Erwähnenswert sind ebenfalls die Kirche Notre-Dame-de-Quebec (1650), die anglikanische Kathedrale (1793), der National Battlefields Park mit den Plains of Abraham (der Stätte der großen Schlacht von 1759) und den Parlamentsgebäuden, die überwiegend aus dem späten 19. Jahrhundert stammen. Die UNESCO hat die Altstadt Quebecs zum Weltkulturerbe erklärt. Quebec beheimatet die Université Laval (1852), das Nationalarchiv, das Quebec-Museum mit Ausstellungen zur kanadischen Kunst, das Musikkonservatorium (1944), das Grand Théatre (eröffnet 1971), das Musée de la Civilisation und das Théatre Capitole (1903).