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Mittellatein |
Im mittelalterlichen Westeuropa war Latein die Sprache der Wissenschaften. Die Sprache dieser Periode nennt man Mittellatein oder auch nichtklassisches Latein. Latein war auch für die breite Bevölkerung weiterhin eine lebendige Sprache, da die Kirche eine enorme Menge an kirchlicher Prosa und Dichtung hervorbrachte. Die Sprache machte jedoch zahlreiche Veränderungen durch. Der Satzbau wurde weiter vereinfacht, neue Wörter aus verschiedenen Quellen wurden aufgenommen, und neue Bedeutungen traten an die Stelle der alten. Trotzdem änderte sich die lateinische Sprache in dieser Periode weitaus weniger als die französische oder die englische.
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