Kreta
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Kreta
3. Wirtschaft und Bevölkerung

Die Landwirtschaft ist immer noch von großer Bedeutung. Wegen der geringen Mechanisierung in manchen Gebieten sind die Erträge allerdings begrenzt. Wichtige Agrarprodukte sind Oliven (für die Produktion von Olivenöl), Orangen, Zitronen, Wein und Getreide. Schaf- und Ziegenzucht sind ebenfalls von Bedeutung. In der 45 Quadratkilometer großen Lassithi-Hochebene erfolgt der Anbau von Kartoffeln, Gemüse und Getreide mit künstlicher Bewässerung. In der Industrie herrschen Nahrungsmittelverarbeitung sowie die Herstellung von Seife und Textilien vor.

Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts besitzt der Fremdenverkehr eine große Bedeutung. Kreta ist Reiseziel von Pauschal- wie Individualtouristen. Allerdings sind besonders an der stark verbauten Küstenlinie im Norden zwischen Iraklion und Ágios Nikólaos die negativen Auswirkungen des Massentourismus deutlich erkennbar.

Die Einwohnerzahl der Insel beträgt etwa 537 000. Hauptstadt und größte Stadt der Insel ist Iraklion, größter Hafen Kretas ist Chania. Weitere wichtige Städte sind Rethymnon und Ágios Nikólaos, die – wie die meisten Städte – an der Nordküste liegen.