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| 2. | Wirtschaft und Verkehr |
Die wichtigsten Industriezweige der Stadt sind Schiffbau, Herstellung von Textilien und Bekleidung sowie Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Auch Automobilbau, pharmazeutische Industrie, Druckgewerbe sowie die Produktion von Kunsthandwerk (vor allem Keramik und Glaswaren) sind von Bedeutung. In der Stadt gibt es mehrere große Basare sowie Geschäftsstraßen europäischer Prägung.
Istanbul verfügt über den wichtigsten Hafen der Türkei. Ein Großteil des Handels wird über das Goldene Horn umgeschlagen, eine Bucht des Bosporus, die einen ausgezeichneten Naturhafen bildet. Zusätzlich gibt es neue Hafenanlagen entlang des Bosporus und an der Küste des Marmarameers.
Der Bosporus wird von zwei Hängebrücken überquert: Die erste Bosporusbrücke („Europabrücke” Länge 1570 Meter) wurde 1973 eröffnet, die zweite Bosporusbrücke (Länge 1480 Meter) 1988. Eine dritte Bosporusbrücke ist in Planung. Über das Goldene Horn führen die Galatabrücke und die Atatürkbrücke.
Istanbul ist Eisenbahnknotenpunkt für verschiedene internationale Bahnstrecken, die Europa mit Asien verbinden. Der Flugverkehr wird über die Flughäfen Atatürk (im europäischen Teil) und Sabiha Gökçen (im asiatischen Teil) abgewickelt. Im Jahr 2000 wurde die erste U-Bahn-Strecke eröffnet, seit 1875 verkehrt im Zentrum die knapp 600 Meter lange, unterirdische Standseilbahn (Tünel-Bahn).