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Vereinigte Staaten |
Die amerikanische Bill of Rights, die ersten zehn Zusatzartikel (Amendments) der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika, schreibt die Rechte des Einzelnen gegen Eingriffe der Bundesregierung fest und untersagt die Beeinträchtigung bestehender Rechte. Dieser Grundrechtskatalog geht u. a. auf die englische Petition of Right von 1628 zurück und auf die Declaration of Rights, die der Kontinentalkongress 1774 an König Georg III. von Großbritannien richtete. Virginia und Massachusetts hatten 1776 bzw. 1780 der Bill of Rights ähnliche Grundrechte in ihren Landesverfassungen verankert und weigerten sich, ebenso wie New York und Pennsylvania, die neue Bundesverfassung ohne eine Ergänzung um Schutzbestimmungen für den einzelnen Bürger zu ratifizieren. 1790 legte der Kongress zwölf Zusätze vor, von denen zehn 1791 als Zusatzartikel I bis X angenommen wurden.
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