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| 1. | Einleitung |
Kunststoffe, Material, das aus organischen, makromolekularen Polymeren besteht. Kunststoffe sind plastische Werkstoffe, die durch Pressen, Strangpressen (Extrudieren, Fließpressen), Gießen, Spritzgießen, Ziehen oder Tauchen in die gewünschte Form gebracht werden können. Unter Kunststoffen versteht man in erster Linie synthetische Verbindungen (z. B. Polyethylen und Nylon), daneben auch abgewandelte Naturprodukte wie Celluloid oder Kautschuk. Im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet man den Begriff „Plastik” synonym zu Kunststoff. Siehe auch Plastik (Kunst)
Vorteile der Kunststoffe als Werkstoffe sind u. a. ihre geringe Dichte, ihre Haltbarkeit und ihre guten Eigenschaften als elektrische Isolatoren und Wärmeisolatoren. Bestimmte Kunststoffe werden nicht oder kaum von Säuren, Alkalien (Laugen) und Lösungsmitteln angegriffen. Die Eigenschaften der Kunststoffe hängen von der Verknüpfung ihrer Makromoleküle untereinander ab: Sie können beispielsweise linear, verzweigt oder zwei- bzw. dreidimensional vernetzt sein. Lineare und verzweigte Makromoleküle bilden u. a. Thermoplaste, die bei Erwärmung weich und verformbar werden, während z. B. die aus vernetzten Makromolekülen aufgebauten Elastomere und Duroplaste bei Erwärmung nicht erweichen und nicht schmelzen.