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Schmuck der altamerikanischen Kulturen |
Die reichen Goldvorkommen sind der Grund für die großen Mengen an Schmuck, der in Südamerika und Mexiko vor der Eroberung durch die Spanier 1532 angefertigt wurde. Die Bearbeitung von Metallen begann in den Anden und breitete sich allmählich nördlich bis nach Mexiko aus. Für die Herstellung von persönlichem und zeremoniellem Schmuck bediente man sich komplizierter Gießverfahren. Die Motive waren fast ausschließlich religiösen Ursprungs, Masken wurden besonders oft angefertigt. Mosaikeinlegearbeiten mit Türkisen kamen in Peru schon vor 700 n. Chr. auf und waren beim mexikanischen Schmuck im 14. Jahrhundert ein geläufiges Verfahren. Ein charakteristisches Schmuckstück war der Brustanhänger, der oft aus getriebenen oder gegossenen Elementen gebildet wurde, die aneinandergelötet- oder genietet waren und mit gegossenen dünnen Strichen verziert waren. Ein Chavín-Ausstellungsstück stellt eine Maske dar, die von Tierköpfen und Anhängern umrahmt ist (Museum of the American Indian, New York). Halsketten aus Türkisen, Muscheln, Perlen, Ohrringe und Ohrstecker sind auch sehr geläufig. Die Maya aus Mexiko und Guatemala bevorzugten Ohrstecker, Anhänger und Jadearmreifen.
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