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| 2. | Ägyptischer Schmuck |
Die alten Ägypter waren mit den meisten metallverzierenden Verfahren vertraut. Viele davon werden auch noch heute angewandt. Sie fertigten kunstvollen ziselierten, gravierten, gelöteten, getriebenen und mit Intarsien versehenen Schmuck an. Meistens war er aus Gold und Silber mit eingearbeiteten Halbedelsteinen wie Karneol, Jaspis, Amethyst, Türkis, Lapislazuli und mit eingearbeitetem Email und Glas. Gefertigt wurden Diademe, breite Perlenhalsketten oder -reifen, viereckige Anhänger, verschiedene Armreifen sowie Fingerringe. Viele Ägypter trugen zwei Armreifen an jedem Arm, einen am Handgelenk und einen über dem Ellbogen. Ein besonders weit verbreitetes Schmuckstück war der Siegelring. Die Motive, z. B. Skarabäus (Käfer), Lotosblume, Falke, Schlange und Auge, leiteten sich von religiösen Symbolen ab.
In den ägyptischen Grabstätten hat man eine große Anzahl von Schmuckstücken gefunden. Die persönlichen Pretiosen aus dem Grab des Tutanchamun (18. Dynastie 1570-1293 v. Chr). befinden sich heute im Ägyptischen Museum in Kairo.