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| 3. | Schmuck aus dem Mittleren Osten |
In sumerischen, babylonischen und assyrischen Gräbern aus dem 3. und 2. Jahrtausend v. Chr. hat man große Mengen Gold, Silber, edelsteinbesetzten Kopfputz, Halsketten, Ohrringe und Amulette mit Tierdarstellungen entdeckt. Ein berühmtes Exemplar ist das Königsdiadem aus Ur, das aus dünnen goldenen Buchenblättern besteht und heute im Britischen Museum in London zu sehen ist.
Feiner Gold- und Silberschmuck wurde auch in Anatolien, Persien und Phönizien mit Granulierung (Oberflächen wurden mit Trauben von winzigen Goldkörnchen verziert), Filigranarbeit, Edelsteineinfassung, Zellenschmelz und Grubenschmelzemail hergestellt. Der ägyptische Einfluss auf phönizischen Schmuck und der mesopotamische auf persische Objekte deutet auf weit reichende Kontakte zwischen diesen Kulturen hin.