| Schmuck | Artikelansicht | ||||
| Klicken Sie im Menü Datei auf Drucken, um die Informationen zu drucken. | |||||
| 8. | Renaissance-Schmuck |
Renaissance-Schmuck zeichnet sich durch Farbenpracht und durch plastisches Design aus. Religiöse Motive wurden nach und nach durch klassische und naturalistische Themen ersetzt. Typisch für diese Zeit ist der plastische Anhänger, der unregelmäßige Perlen, Email und farbige Edelsteine in sich vereint. Beliebt waren auch Broschen oder Anhänger mit einem Miniaturporträt. Halsketten, Ketten und Gürtel blieben weiterhin in Mode.
Seit Mitte des 15. Jahrhunderts wurde Schmuck ein wichtiger Bestandteil modischer Kleidung. Reich verzierte Samt- und Seidenkleidung war mit Perlen und funkelnden Edelsteinen bestickt. Schmuckdesigns, die teilweise von Hans Holbein dem Jüngeren und Albrecht Dürer stammten, wurden gedruckt und in ganz Europa in Umlauf gebracht. Berühmte Beispiele für juwelenbesetzte Anhänger aus dem 16. Jahrhundert sind das Phoenix-Juwel (Britisches Museum) und das Canning-Juwel (Victoria and Albert Museum, London).