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Irish Wolfhound, große Windhundrasse, größte Hunderasse überhaupt.
Der Irish Wolfhound entstand vor langer Zeit in Irland. Er war in Rom im 4. Jahrhundert unserer Zeitrechnung bekannt, und in früher keltischer Literatur gibt es zahlreiche Geschichten über keltische Helden und ihre Wolfshunde, die vor allem zur Jagd auf Wölfe und Elche eingesetzt wurden. Die Rasse war Mitte des 19. Jahrhunderts in Irland und Europa fast ausgestorben, wurde aber von dem schottischen Hundezüchter Captain George A. Graham wieder eingeführt. Heutzutage wird der Irish Wolfhound noch gelegentlich für die Großwildjagd, u. a. auf den Wolf, verwendet, meist wird er aber als Haustier gehalten, da er ein loyaler, intelligenter und furchtloser Wachhund ist. Der Irish Wolfhound hat eine Schulterhöhe von 71 bis 94 Zentimetern und wiegt bis zu 61 Kilogramm. Er hat einen langen Kopf und eine lange Schnauze, kleine Ohren, dunkle Augen, eine sehr tiefe Brust, muskulöse Schultern, raues Fell (besonders drahtig über den Augen und am Unterkiefer) und eine lange, leicht gebogene Rute. Er kann rot, schwarz, weiß oder fahl gefärbt sein.