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| 1. | Einleitung |
Kohlenstoffkreislauf, in der Ökologie die zyklische Umsetzung des Kohlenstoffes und seiner Verbindungen.
Das Element Kohlenstoff nimmt an dem Kreislauf vorwiegend in Form von Kohlendioxid (CO2) teil. Bei der Photosynthese verbrauchen die grünen Pflanzen CO2, das in der Atmosphäre oder gelöst im Wasser vorliegt. Ein Teil des Kohlenstoffes wird im Zellgewebe der Pflanzen in Form von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen eingelagert, der Rest wird durch Atmung wieder abgegeben. Durch Pflanzenfresser gelangt der gebundene Kohlenstoff zu den Tieren, wobei die Kohlenstoffverbindungen in vielfältiger Weise gespalten und umgebaut werden. Ein großer Teil davon wird bei der Atmung in Form von CO2 als Nebenprodukt des Stoffwechsels freigesetzt, ein kleiner Teil wird jedoch im tierischen Gewebe eingelagert und auf Fleischfresser, die sich von den Pflanzenfressern ernähren, übertragen. Nach deren Tod werden alle Kohlenstoffverbindungen durch die Zersetzer (Destruenten, siehe Bodenorganismen) aufgebrochen und der größte Teil des Kohlenstoffes wird wieder als gasförmiges CO2 frei, um erneut von Pflanzen aufgenommen zu werden.