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| 3. | Verwendung und Umwelt |
Antimon wird vor allem als härtender Bestandteil von Legierungen eingesetzt, wie etwa Letternmetall (Blei-Antimon), Hartblei (für Blei-Akkus), Lagermetall (Zinn-Antimon) oder Schrotmunition. Reinstes Antimon wird u. a. in Thermoelementen und in der Halbleitertechnik eingesetzt, z. B. zur Erzeugung von Halbleitern (AlSb, GaSb, InSb). Rotes Antimonsulfid wird für Sicherheitszündhölzer und zum Vulkanisieren von Kautschuk verwendet; andere Antimonverbindungen dienen zur Herstellung von Kunststoffen, Flammschutzmitteln und Bremsbelägen.
Insbesondere Antimon(III)-verbindungen wirken, wenn sie ins Blut gelangen, ähnlich giftig wie entsprechende Arsenverbindungen. Trotzdem wurden in der Medizin lange Zeit Antimon(III)-präparate als Brechmittel (Brechweinstein) oder zur Behandlung von Schistosomiasis eingesetzt. Heute dienen lediglich weniger giftige Antimon(V)-verbindungen zur Behandlung von Leishmaniasen.
Aufgrund seiner hohen Dichte lässt sich Antimon auch als Schwermetall auffassen, von dem möglicherweise Gefahren für die Umwelt ausgehen. Wie groß diese tatsächlich sind, wird intensiv erforscht.