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Training |
Es gibt verschiedene Systeme des Ballett-Trainings, die nach Ländern (Russland bzw. Frankreich) oder nach Lehrern (dem italienischen Tänzer Enrico Cecchetti und dem dänischen Choreographen Auguste Bournonville) benannt sind. Sie unterscheiden sich jedoch mehr in stilistischer Hinsicht als in den Bewegungen, die sie lehren. Die wichtigsten Ballettposen sind die Arabesque, bei der ein Bein durchgestreckt nach hinten hochgezogen wird, und die Attitüde, bei der ein Bein nach vorne oder hinten mit abgebogenem Knie gezogen wird. Drehungen sind u. a. die Pirouette, bei der auf einem Bein, das andere erhoben, gedreht wird, und die Fouetté, bei der durch das freie Bein die Bewegungsenergie gewonnen wird. Zu den Sprüngen gehören der Entrechat (der Tänzer springt gerade hoch und schlägt in der Luft die Waden zusammen) und der Jeté (ein Sprung von einem Bein auf das andere). Zu den aufgeführten Schritten gibt es unzählige Varianten. Neben dem Grundunterricht besuchen Frauen oft auch Übungen zum Spitzentanz. Einige Ballettschulen unterrichten auch Pantomime (die stumme theatralische Darstellung, bei der nur Gebärden, Gesten und Bewegungen die Handlung ausdrücken), die in älteren Balletten wie Adolphe Adams Giselle (1841) und Peter IljitschTschaikowskys Schwanensee (1876) verwendet wurden.
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