Nordkorea
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Nordkorea
2. Land

Nordkorea erstreckt sind von Norden nach Süden über etwa 540 Kilometer, die West-Ost-Ausdehnung beträgt rund 570 Kilometer.

1. Physische Geographie

Nordkorea ist überaus gebirgig. Die Gebirgszüge steigen von Osten her steil an, während sie im Westen allmählich über flacheres Bergland zur Küste abfallen. Höchster Berg des Landes ist der Paektu-san (2 744 Meter) an der Grenze zu China. Tiefland nimmt nur etwa ein Fünftel der Gesamtfläche ein und beschränkt sich überwiegend auf die Westküste sowie auf mehrere breite Flusstäler im Westen.

2. Flüsse und Seen

Die meisten größeren Flüsse Nordkoreas fließen von den Gebirgen nach Westen und münden in das Gelbe Meer, nur der Tumen mündet in das Japanische Meer. Mit 790 Kilometern längster Fluss ist der Jalu; er bildet einen Teil der Grenze zu China. Andere wichtige Ströme sind der Taedong, der Ch’ong-ch’ǒn und der Chaeryǒng. In den vergangenen Jahrzehnten wurden zahlreiche, zumeist kleine Stauseen angelegt.

3. Klima

Nordkorea besitzt ein kühl-gemäßigtes Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern. Die mittlere Julitemperatur beträgt in Pjöngjang 24,4 °C, die des Januar -8 °C. Der mittlere Jahresniederschlag liegt landesweit bei rund 1 000 Millimetern, etwa 70 Prozent davon fallen unter dem Einfluss des Südostmonsuns in den Sommermonaten.

4. Flora und Fauna

Im gebirgigen Landesinnern findet man ausgedehnte Nadelwälder mit Fichten, Kiefern, Lärchen, Tannen und Zedern. Die gerodeten Tieflandgebiete im Westen werden landwirtschaftlich genutzt. Große einheimische Säugetiere wie Tiger, Leoparden, Kragenbären, Wölfe und Hirsche werden zunehmend seltener; ihr Vorkommen beschränkt sich auf abgelegene Waldregionen; zudem ist die 250 Kilometer lange und vier Kilometer breite entmilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea als Lebensraum für bedrohte Arten von Bedeutung. Zu den größeren Vogelarten gehören Kraniche, Reiher und Adler.