Sabah
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Sabah
3. Bevölkerung

Im Großraum von Kota Kinabalu, vormals Jesselton, wohnen 210 000 Menschen. Andere größere Städte sind Tawau (245 000 Einwohner) und Sandakan (225 000 Einwohner). Sabah hat eine Gesamtbevölkerung von gut 1,79 Millionen (einschließlich Labuan). Die Bevölkerungsdichte liegt bei 24 Einwohnern pro Quadratkilometer. In Sabah leben ungefähr 30 verschiedene ethnische Gruppen, die größtenteils der ursprünglichen Bevölkerung, den Dayaks, angehören. Hierzu zählen die Dunsun, Bahau und Brunei, die von Landwirtschaft und Fischerei leben, die Murut (Bewohner der Bergregionen), die Suluk, die sich vorwiegend vom Meeresfischfang ernähren, und die Kadayan. Letztere bilden die größte Gruppe. Sie sind ein traditionell landwirtschaftlich geprägtes Volk und konvertierten im 16. Jahrhundert zum Christentum. Die Chinesen stellen die größte Bevölkerungsgruppe unter den Einwanderern der jüngeren Zeit dar (16 Prozent der Gesamtbevölkerung). Daneben gibt es kleinere Gruppen von Malaien, Indern und Europäern. Seit den siebziger Jahren sind zahlreiche arbeitsuchende Einwanderer von den Philippinen und aus Indonesien hinzugekommen. Sie bilden eine nicht zu übersehende Minderheit, deren Anwesenheit in Sabah zu politischen Spannungen führte. Die offizielle Landessprache ist Bahasa Malaysia, auch Englisch ist weit verbreitet. Ungefähr ein Viertel der Bevölkerung Sabahs gehört dem Christentum an, daneben gibt es auch eine große muslimische Gemeinde. Etwa acht Prozent bekennen sich zum Buddhismus. Außerdem werden noch traditionelle Religionen ausgeübt.