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Cashewnussbaum

Cashewnussbaum, immergrüner, tropischer Baum aus der Familie der Sumachgewächse, der als Früchte die Cashewnüsse liefert.

Der Cashewnussbaum stammt ursprünglich aus Südamerika, wird aber auch in Asien – dort besonders in Indien – und Afrika vor allem wegen seiner Früchte angebaut. Der Baum wird etwa zwölf Meter hoch und besitzt ledrige, ovale Blätter. Seine duftenden, rötlichen Blüten stehen in Dolden. Die Früchte haben einen eigenartigen Aufbau: Die Fruchtstiele, die so genannten Cashewäpfel, sind zu rötlich oder gelblich gefärbten Gebilden angeschwollen. An ihrem Ende sitzt jeweils eine nierenförmige Steinfrucht; sie erst enthält den eigentlichen als Cashewnuss bezeichneten Samen, der von einer harten Doppelschale umgeben ist.

Zwischen den Schalen befindet sich ein ätzend scharfes, schwarzes Öl, das in einem komplizierten Röstvorgang entfernt werden muss. Dieses Öl wird in der Plastik- und Lackherstellung verwendet. In einem weiteren Röstvorgang wird anschließend die zweite Schale entfernt, und man erhält die eigentliche, sehr schmackhafte Cashewnuss. Außerdem lässt sich der von den Baumstämmen abgesonderte, milchige Gummi nutzen, der ebenfalls bei der Herstellung von Lacken Verwendung findet. Zur selben Familie wie der Cashewnussbaum gehören Giftsumach, Mangobaum und Pistazie.

Systematische Einordnung: Der Cashewnussbaum gehört zur Familie Anacardiaceae und wird botanisch Anacardium occidentale genannt.