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Augsburger Bekenntnis

Augsburger Bekenntnis (1530), auch Augsburgisches Bekenntnis (lateinisch Confessio Augustana), Bekenntnis, das Philipp Melanchthon für den Reichstag zu Augsburg verfasste und am 25. Juni 1530 vor Reichstag und Kaiser verlas. Es ist gleichzeitig die wichtigste Bekenntnisschrift der reformatorischen Kirche.

In seiner heutigen Form besteht das Augsburger Bekenntnis aus 28 Artikeln, von denen die ersten 21 die Lehre Martin Luthers darlegen, insbesondere seine Lehre von der Rechtfertigung. Die restlichen Artikel befassen sich mit den (abgestellten) Missbräuchen. In der Apologie der Augustana reichte Melanchthon die theologische Basis des Bekenntnisses nach. Den Text des Bekenntnisses änderte er in den folgenden Jahren mehrfach. Das Augsburger Bekenntnis gehört seit 1535 zu den Grundlagen der reformierten Kirchen.