Friedrich Engels
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Friedrich Engels
2. Einflüsse und frühe Schriften

Während seiner Berliner Zeit kam Engels in Kontakt mit den Junghegelianern (siehe Hegelianismus) um Bruno Bauer und Max Stirner sowie dem Philosophen Moses Hess, der ihn davon überzeugte, dass die logische Konsequenz der Hegel’schen Dialektik der Kommunismus sei und dass die in England schon voll in Gang befindliche industrielle Revolution den Boden dafür vorbereite. Deshalb folgte der inzwischen knapp 22-jährige Engels gern dem Wunsch des Vaters, in dessen Firmensitz in Manchester einzutreten. Auf dem Weg dorthin traf er 1842 in Köln zum ersten Mal mit Karl Marx zusammen, der damals bei der Rheinischen Zeitung arbeitete.

Während seiner Zeit in Manchester (1842-1844) lernte er die englischen Chartisten kennen sowie die Frühsozialisten um Robert Owen und sammelte vor Ort Material für seine Schriften Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie (erschienen 1844 in den von Marx herausgegebenen Deutsch-Französischen Jahrbüchern) und Die Lage der arbeitenden Klasse in England (1845), in denen er erstmals, sozusagen in den Fußstapfen von Moses Hess, die Grundzüge seiner kommunistischen Weltanschauung darlegte und mit denen er Marx maßgeblich beeinflusste und seinen eigenen Ruf als revolutionärer Politökonom begründete.