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Einleitung |
Neuplatonismus, Sammelbezeichnung für die philosophischen und religiösen Lehren einer heterogenen Schule spekulativer Denker des 3. bis 6. Jahrhunderts n. Chr., die an Platon, insbesondere seiner Ideenlehre anknüpfte. Ein Zentrum des Neuplatonismus war Alexandria. Er bezog das hellenistische Judentum, wie von dem jüdisch-hellenistischen Philosophen Philon Judaeus von Alexandria beispielhaft dargestellt, sowie andere Weltanschauungen mit ein. Doch behielt die Lehre ihren im Wesen griechischen Charakter. In seiner weiteren Bedeutung wird der Begriff auf ähnliche metaphysische Theorien angewandt, die sich im Mittelalter, in der Renaissance und der Moderne entwickelten.
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