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Papageitaucher

Papageitaucher, nordische Vogelart aus der Familie der Alken, die sich durch einen hohen, seitlich abgeflachten Schnabel auszeichnet. Dieser ist unverkennbar rot, gelb und graublau gemustert. An der Innenseite des Schnabels befinden sich Stacheln oder Haken, mit deren Hilfe der Papageitaucher bis zu zehn kleine Fische gleichzeitig tragen kann. Das Verbreitungsgebiet des Papageitauchers erstreckt sich von Nordamerika bis nach Großbritannien und Skandinavien. Papageitaucher nisten kolonieweise in selbst gegrabenen oder bereits vorhandenen, bis fünf Meter langen Erdhöhlen. Sie erscheinen gelegentlich an der deutschen Nordseeküste.

Eine verwandte Art ist der Hornlund, der an der nördlichen Pazifikküste vorkommt. Er ist ähnlich gefärbt, hat jedoch einen gelben Schnabel mit einer roten Spitze.

Systematische Einordnung: Der wissenschaftliche Name des Papageitauchers lautet Fratercula arctica. Er gehört zur Familie Alcidae der Ordnung Charadriiformes. Die wissenschaftliche Bezeichnung des Hornlunds lautet Fratercula corniculata.