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| 3. | Sklaverei im Mittelalter |
Durch die Erhebung des christlichen Glaubens zur Staatsreligion des Römischen Reiches und seine anschließende Ausbreitung über Europa und Teile des Nahen Ostens verbesserte sich die Lage der Sklaven zwar tendenziell, abgeschafft wurde die Sklaverei jedoch auch durch das Christentum nicht. Nach dem Niedergang des Römischen Reiches, zwischen dem 5. und dem 10. Jahrhundert, in einer Zeit also, zu der zahlreiche Invasionen fremder Völker stattfanden, entwickelte sich die Sklaverei zu dem im Allgemeinen freieren System der Leibeigenschaft.
Im Islam, der im 7. Jahrhundert entstand, wurde die Sklaverei von Anfang an akzeptiert. Der Prophet Mohammed hielt seine Anhänger jedoch dazu an, gut mit ihren Sklaven umzugehen, und im Großen und Ganzen wurden die Sklaven der Muslime vergleichsweise gut behandelt. Meist dienten sie als Haussklaven.