David Livingstone
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David Livingstone
1. Einleitung

David Livingstone (1813-1873), britischer Afrikaforscher. Livingstone wurde am 19. März 1813 in Blantyre (Schottland) geboren. Er studierte Medizin in Glasgow, besuchte aber auch Vorlesungen in Theologie. Nach Abschluss seiner medizinischen Ausbildung 1840 wurde er zum Geistlichen ordiniert und als Missionar nach Südafrika gesandt. Er kam 1841 in Kuruman an, einer Siedlung, die in Betschuanaland (heute Botswana) von dem schottischen Missionar Robert Moffat gegründet worden war.

Livingstone nahm seine Missionsarbeit bei den Schwarzafrikanern in Betschuanaland auf und versuchte später trotz der Feindseligkeiten von Buren (weißen Siedlern zumeist holländischer Abstammung) Richtung Norden vorzudringen. 1845 heiratete er Mary Moffat, die Tochter von Robert Moffat. Nachdem er 1849 die Wüste Kalahari durchquert und den Ngamisee erreicht hatte, entdeckte David Livingstone 1851 in Begleitung von Frau und Kindern den Sambesi. Auf einer weiteren Expedition (1852-1856), bei der er nach einem Weg ins Landesinnere suchte, reiste er von Kapstadt zum Sambesi und von dort nach Westen bis Luanda an der Küste des Atlantischen Ozeans. Anschließend kehrte er an den Sambesi zurück und folgte dem Flusslauf bis zu dessen Mündung in den Indischen Ozean. Dabei entdeckte Livingstone 1855 die großen Viktoriafälle.