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Fujisan

Fujisan, auch Fujiyama, berühmter ruhender Vulkan, mit 3 776 Metern über dem Meeresspiegel höchster Berg Japans.

Der Fujisan liegt im Süden von Honshu, etwa 100 Kilometer südwestlich von Tokyo im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark, dem beliebtesten Erholungsgebiet in Japan. Er besitzt regelmäßig geformte Hänge, die im Süden bis zur Suruga-Bucht abfallen, und die hochragende Spitze kann von vielen weit entfernt liegenden Präfekturen aus gesehen werden. Der Gipfel wird von einem Krater von 610 Meter Durchmesser gebildet, der von acht gezackten Bergspitzen umgeben ist. Die fünf Fuji-Seen, die von Lavaströmen gebildet wurden, befinden sich an den nördlichen Hängen des Berges.

Der Sage nach erhob sich der Fujisan 286 v. Chr. in einer einzigen Nacht aus der Ebene. Geologische Untersuchungen ergaben jedoch, dass er wesentlich älter ist. Sein letzter Ausbruch dauerte vom 24. November 1707 bis zum 22. Januar 1708. Schwächere Erdbeben ereigneten sich in den Jahren 2000 und 2001. Im Shintoismus gilt der Berg als heiliger Ort; jährlich pilgern Tausende Japaner aus allen Teilen des Landes zu den zahlreichen Schreinen und Tempeln an seinen Hängen. Er wird auch in der japanischen Literatur verehrt und ist häufig Gegenstand von Darstellungen der japanischen Kunst, wie etwa in den berühmten Holzschnitten 36 Ansichten des Fuji (1823-1833) von Hokusai.