Samen
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Samen
1. Einleitung

Samen, Fortpflanzungs- und Verbreitungsform der Samenpflanzen.

Samen entwickeln sich nach Befruchtung der Eizelle in der Samenanlage der Blüte. Bei manchen Pflanzen werden nur die Samen selbst verbreitet, d. h. die Früchte öffnen sich und streuen die Samen aus; bei anderen (etwa Nüssen) bleiben die Samen in den Früchten eingeschlossen und werden zusammen mit diesen verbreitet. Im Samen befindet sich ein ruhender Embryo, der ein Nährgewebe für die Zeit des Auskeimens besitzt und von einer schützenden Hülle, der Samenschale, umschlossen ist.

Es gibt zwei grundsätzliche Gruppen von Samenpflanzen: Bedecktsamer (Angiospermen) und Nacktsamer (Gymnospermen), die sich nur bezüglich der Anordnung ihrer Samenanlagen unterscheiden: Diese sind entweder in Fruchtblätter eingeschlossen oder liegen frei („nackt”) auf den Fruchtblättern (Zapfenschuppen). Die Samen selbst sind aber praktisch gleich. Algen, Moose und Farne hingegen bilden keine Samen, sondern pflanzen sich mittels Sporen und/oder Keimzellen (Gameten) fort.