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Elektrolyse

Elektrolyse, allgemeine Bezeichnung für die elektrochemische Zersetzung von Elektrolyten (u. a. Salze, Säuren oder Basen) mit Hilfe von elektrischem Strom. Im Prinzip laufen bei diesem Vorgang so genannte Redoxprozesse an den Elektroden ab: an der Kathode findet die Reduktion, an der Anode die Oxidation der jeweiligen Ionen statt.

Großtechnisch spielt die Elektrolyse u. a. bei der Herstellung und Reinigung von Metallen (z. B. Aluminium, Kupfer und Zink) eine bedeutende Rolle. Auch verschiedene organische Verbindungen, wie beispielsweise Adipinsäuredinitril (aus Acrylnitril), lassen sich mit Hilfe dieses Verfahrens im großen Maßstab erzeugen (aus Adipinsäuredinitril wird u. a. Hexamethylendiamin hergestellt, das man für die Produktion von Nylon benötigt). Die Elektrolyse bildet außerdem die Grundlage für viele technische Anwendungen, wie z. B. für die Galvanotechnik, Abwasserentgiftung oder für diverse analytische Methoden (siehe chemische Analyse).

Siehe auch Elektrochemie; elektrolytische Dissoziation; Galvanisieren; Chloralkalielektrolyse