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Mangobaum, großer tropischer Fruchtbaum aus der Familie der Sumachgewächse, der ursprünglich in Indien und Myanmar beheimatet ist.
Der Mangobaum wird heute praktisch überall in den Tropen und warmen Subtropen kultiviert. Er bildet bis zu 30 Zentimeter lange, lanzettliche Blätter und Blütenstände mit kleinen, gelbgrünen Blüten. Der Mangobaum produziert große, bis zu zwei Kilogramm schwere, nierenförmige bis ovale Früchte. Diese besitzen ein aromatisches, gelbes, saftiges Fruchtfleisch, das einen relativ großen, flachen Kern umschließt. Unter den etwa 1 000 Kultursorten haben sich zwei charakteristische Typen entwickelt: Faserreiche Früchte mit einem harzigen, terpentinartigen Aroma und butterfleischige Früchte ohne harzige Geschmackskomponenten. Die Farbe der reifen Früchte kann von Grün über Gelb bis zu Rot variieren.
Mangofrüchte sind nach der Banane das wichtigste tropische Obst. Der Hauptproduzent ist Indien, wo die harzreichen Früchte bevorzugt werden. Die druckempfindlichen Früchte werden heute auch in Mitteleuropa häufig im Handel angeboten. Es gibt noch weitere Baumarten derselben Gattung, die ebenfalls essbare Früchte produzieren; diese haben aber nur lokale Bedeutung.
Systematische Einordnung: Der Mangobaum heißt mit wissenschaftlichem Namen Mangifera indica. Er gehört zur Familie Anacardiaceae. Eine weitere Art mit essbaren Früchten heißt Mangifera odorata.