| Blei | Artikelansicht | ||||
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| 2. | Vorkommen |
Von Blei sind vier natürliche Isotope (204Pb, 206Pb, 207Pb und 208Pb) bekannt, von denen Blei 208 am häufigsten auftritt (mehr als 52 Prozent). Blei 206, 207 und 208 sind die Endprodukte der Uran-, Actinium- sowie der Thoriumzerfallsreihe (siehe Radioaktivität). Neben den natürlichen Isotopen gibt es mehr als 30 künstliche Isotope mit Massenzahlen von 178 bis 214, die alle radioaktiv sind und Halbwertszeiten zwischen wenigen Sekunden und 15 Millionen Jahren haben.
In der Natur ist Blei vor allem in gebundener (z. B. in Erzen) und selten in elementarer (gediegener) Form anzutreffen. So kommt es in der Natur fast ausschließlich in Form von Blei(II)-Verbindungen vor. Am weitesten verbreitet ist Bleiglanz oder Galenit (Blei(II)-sulfid, PbS), seltener sind z. B. Weißbleierz oder Cerussit (Blei(II)-carbonat, PbCO3), Rotbleierz oder Krokoit (Blei(II)-chromat, PbCro4) sowie Bleivitriol oder Anglesit (Blei(II)-sulfat, PbSO4). Unter den Elementen der Erdkruste steht Blei an 36. Stelle.