| Kalium | Artikelansicht | ||||
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| 2. | Eigenschaften und Vorkommen |
Im Jahr 1807 entdeckte der britische Chemiker Sir Humphry Davy das Element. Kalium ist silberweiß und kann mit dem Messer geschnitten werden. Es besitzt die Härte 0,5 und kommt in der Natur in drei Isotopen mit den Massenzahlen 39, 40 und 41 vor. Kalium 40 ist radioaktiv und besitzt eine Halbwertszeit von 1,28 Milliarden Jahren. Das am häufigsten vorkommende Isotop ist das Kalium 39. Verschiedene radioaktive Isotope wurden künstlich hergestellt. Kalium schmilzt bei 63 °C, siedet bei 774 °C und besitzt eine relative Dichte von 0,86. Seine relative Atommasse beträgt 39,098.
Metallisches Kalium stellt man durch Elektrolyse aus geschmolzenem Kaliumhydroxid oder aus einer Mischung von Kaliumchlorid und Kaliumfluorid her. Das Metall oxidiert, sobald man es an die Luft bringt und reagiert heftig mit Wasser zu Kaliumhydroxid und gasförmigem Wasserstoff. Da Letzterer spontan verbrennen kann, bewahrt man Kalium immer in einer Flüssigkeit auf, mit der es nicht reagiert (gewöhnlich in Petroleum).
Kalium kommt in der Natur in großen Mengen vor, es steht an achter Stelle in der Häufigkeit der Erdkrustenelemente. Kalium ist in den Mineralien Carnallit, Feldspat, Salpeter (Kalisalpeter), in Grünsanden (Glaukonit) und Sylvin enthalten. Außerdem ist Kalium Bestandteil des Tier- und Pflanzengewebes sowie fruchtbarer Böden.