Suchansicht Siamang

Wenn Sie nach einem bestimmten Wort, Namen bzw. Thema in diesem Artikel suchen möchten, wählen Sie in Ihrem Browser die entsprechende Option für Suche innerhalb der Seite. Im Internet Explorer finden Sie diese Option im Menü Bearbeiten.

Bei der Suche wird genau das Wort bzw. die Phrase berücksichtigt, das (die) Sie eingegeben haben. Sollte die Suche keine Ergebnisse zeitigen, versuchen Sie, nach einem Schlüsselwort in Ihrem Thema zu suchen bzw. die Schreibung des betreffenden Wortes oder Namens zu überprüfen.

Siamang

Siamang, baumbewohnende Affenart, die in den Gebirgen Malaysias und Sumatras heimisch ist. Der Siamang ist der größte Gibbon und erreicht eine Kopfrumpflänge bis 90 Zentimeter. Die Spannweite seiner Arme kann bis zu 1,8 Meter betragen. Siamangs schwingen sich mit großer Geschicklichkeit durch das Kronendach der Wälder, wobei sie sich eher einhaken, als dass sie die Äste mit den Händen ergreifen. Es sind schwanzlose Affen mit schwarzem, rauaarigem Fell und einem nackten, aufblasbaren Kehlsack, mit dem sie ein lautes Bellen oder Geschrei von sich geben, das kilometerweit zu hören ist. Sie sammeln sich in Rudeln aus vier bis zehn oder mehr Einzeltieren und lassen ihr Geschrei oft im Chor erklingen, um ihren Anspruch auf das Revier deutlich zu machen. Die tagaktiven Tiere ernähren sich vor allem von Blättern und Früchten. Nach einer Tragzeit von 230 bis 235 Tagen wird ein einziges, fast nacktes Junges geboren.

Systematische Einordnung: Der Siamang gehört zur Familie der Hylobatidae. Er ist klassifiziert als Hylobates syndactylus.