Unkrautbekämpfung
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Unkrautbekämpfung
3. Anwendung

Die genauen Angaben zur Ausbringung von Herbiziden – also vor allem Dosierung und Jahreszeit, aber auch Schutzmaßnahmen–, finden sich in der Regel immer bei der Produktbeschreibung. Diese Angaben sind nicht nur für den besten Erfolg in der Unkrautbekämpfung von großer Bedeutung, sondern auch wichtig, um Schäden an den Blättern und Früchten der angebauten, zu schützenden Pflanzen auszuschließen. Diese Bestimmungen resultieren aus umfangreichen Labor- und Feldstudien.

Die verschiedenen Unkrautvertilger unterscheiden sich in der Dauer ihrer Wirksamkeit auf die Pflanzen und in der Verweildauer im Boden, also der Zeit, bis sie von Mikroorganismen abgebaut werden. Substanzen, die nur eine kurze Wirkdauer aufweisen, die also innerhalb von Tagen oder Wochen ihren Effekt auf die Unkräuter verlieren, werden bevorzugt in der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Unkrautbekämpfung eingesetzt. Herbizide mit lange anhaltender Wirkung bleiben 100 Tage oder länger im Boden wirksam und haben den Vorteil, dass man sie nicht so häufig ausbringen muss. Sie werden daher gerne im Siedlungs- und Industriebereich verwendet.

Obwohl die meisten Herbizide als Flüssigsprays angewandt werden, gibt es sie auch in Form von Pudern, Tabletten oder als Granulate. Die Granulate enthalten heute oftmals gleichzeitig auch noch Düngemittel und finden im Garten- und Landschaftsbau Anwendung, wo sie etwa gegen Zweikeimblättrige Pflanzen in Rasen angewendet werden.