Unkrautbekämpfung
Klicken Sie im Menü Datei auf Drucken, um die Informationen zu drucken.
Unkrautbekämpfung
4. Andere Methoden

Wo die Anwendung von Herbiziden zu einer Veränderung der Bodenkrume führen könnte und damit das Gedeihen von erwünschten Pflanzen gefährden würde, sind die mehr biologischen Varianten der Unkrautbekämpfung vorzuziehen. In Wiesen und Weiden lassen sich Unkräuter schon durch das Aufrechterhalten einer dichten Pflanzendecke sowie durch optimale Schnitthöhe und Mähzeitpunkte bekämpfen, so dass viele Unkräuter gar nicht erst richtig aufkommen können. Manche Bodenbedeckungspflanzen wie etwa Klee-Arten und andere Hülsenfrüchtler verhindern durch ihr beschattendes Blattwerk die Keimung anderer Kräuter und reichern außerdem den Boden mit gebundenem Stickstoff aus der Luft an.

In vielen Gärten werden bereits seit einiger Zeit schwarze Plastikfolien vor allem in Gemüsekulturen zur Unkrautvernichtung eingesetzt. Durch den unter den Folien herrschenden Lichtmangel wird die Keimung von Unkräutern stark gemindert. Eine andere Möglichkeit ist das Mulchen des Bodens, das den gleichen Effekt hat. Darunter versteht man eine Bodenbedeckung rund um die gepflanzten Gewächse mit Schnittgut oder anderem Material, etwa Sägemehl, gehäckselter Rinde, Laub, feinem Kalkschotter, Nadeln. Gleichzeitig bleibt durch die Mulchdecke die Bodenfeuchtigkeit besser erhalten und schützt dadurch die Wurzeln vor Austrocknung.