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| 1. | Einleitung |
Benzin, Mischung aus Kohlenwasserstoffen mit Siedebereichen zwischen 30 und 210 °C, die vor allem als Brennstoff für Verbrennungskraftmaschinen verwendet wird. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff Benzin als Synonym für Ottokraftstoff verwendet. Siehe auch Dieselkraftstoff; Kerosin
Benzin ist eine klare, leicht verdunstende und sehr feuergefährliche Flüssigkeit, die in erster Linie aus Erdöl gewonnen wird, sich aber auch aus Erdgas oder Kohle herstellen lässt. Diese Flüssigkeit enthält in unterschiedlichen Mengenverhältnissen verschiedene Kohlenwasserstoffe, deren Moleküle fünf bis zwölf Kohlenstoffatome enthalten. Bei den Kohlenwasserstoffen handelt es sich hauptsächlich um kettenförmige, verzweigte und unverzweigte Alkane, ringförmige Cycloalkane sowie um aromatische Kohlenwasserstoffe.
Je nach Siedebereich sind für Benzin in Wissenschaft und Technik spezielle Bezeichnungen geläufig, wobei sich in manchen Fällen die Siedebereiche überschneiden oder sogar gleichen. Einige Beispiele sind Petrolether oder Wundbenzin (30-70 °C), Flugbenzin (40-180 °C), Leichtbenzin (70-100 °C), Lack- oder Testbenzin (60-140 °C), Waschbenzin (80-110 °C), Ligroin (150-180 °C) und Schwerbenzin (100-210 °C).