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| 1. | Einleitung |
Lebenserwartung, durchschnittliche Lebensdauer der Individuen einer Art oder Population.
Fast alle vielzelligen Lebewesen machen ein Embryonalstadium durch, das mit der ersten Teilung der befruchteten Eizelle beginnt. Dann folgt eine Jugendphase, in der das Lebewesen zur Geschlechtsreife gelangt. Im Erwachsenenstadium, auch adulte Phase genannt, erreicht das Lebewesen den Höhepunkt seiner Fortpflanzungsfähigkeit, und dann beginnt der Abbau der physiologischen Aktivität, der schließlich mit dem Tod endet. Jede Spezies hat eine charakteristische Lebenserwartung, die sowohl in ihrer Gesamtlänge als auch in der Dauer der einzelnen Phasen sehr unterschiedlich sein kann. Viele Eintagsfliegen haben z. B. in ihrer insgesamt einjährigen Lebenszeit eine adulte Phase von nur einem Tag; beim Menschen dagegen umfasst das Erwachsenenalter etwa 70 Prozent der gesamten Lebenserwartung.