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Gelibolu

Gelibolu (früher Gallipoli), Hafenstadt im europäischen Teil der Türkei in der Provinz Canakkale. Gelibolu liegt auf der gleichnamigen Halbinsel, die sich in die Dardanellen hinein erstreckt. Die Stadt ist lange Zeit von strategischer Bedeutung für die Verteidigung von Istanbul gewesen. Bereits im 3. Jahrhundert v. Chr. bestand die Siedlung Kalliopolis, die sich bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. zu einer wichtigen Übergangsstelle zwischen Asien und Europa entwickelte. In dieser Zeit wurde die Stadt auch stark befestigt. 1354 fiel Gelibolu an das Osmanische Reich. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 40 000.