Anden
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Anden
2. Räumliche Gliederung

Die Anden sind keine einheitliche Gebirgskette: Ausgehend von seinem schmalen Südende in Chile verzweigt sich das Gebirge immer wieder in mehrere Bergketten. In Kolumbien und Venezuela spalten sich die Anden in drei separate Ketten (West-, Zentral- und Ostkordillere), die sich im Süden Kolumbiens im Nudo de Pasto wieder vereinigen. Durch Ecuador verläuft das Gebirge in zwei Strängen, die durch mehrere Nudos (Knoten) miteinander verbunden sind. Auch in Peru erstrecken sich die Anden in mehreren Ketten, die durch Längstäler voneinander getrennt sind. Im Puna-Block in den Zentralanden Boliviens erreicht der Gebirgszug seine größte Breite. Nach Süden läuft das Gebirge nun als einheitliche Kette in Feuerland aus, um sich dann zunächst untermeerisch und dann in der Antarktis fortzusetzen. Entlang ihrem gesamten Verlauf erhebt sich die Bergkette unmittelbar von der Pazifikküste; dem Hauptkamm an der Meeresküste ist dabei eine niedrigere Küstenkordillere vorgelagert.