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Irawadi

Irawadi, auch Irrawaddy, größter Fluss in Myanmar (früher Burma), etwa 2 100 Kilometer lang.

Er entsteht im Südosten des Himalaya durch den Zusammenfluss von Mali und Nmai etwas oberhalb von Myitkyina und fließt von dort ab in einigen größeren Bogen nach Süden. Bei Henzada verzweigt er sich in mehrere Mündungsarme, bildet ein großes Delta und mündet im Golf von Martaban in das Andamanische Meer. Sein größter Nebenfluss ist der Chindwin, den er südlich von Mandalay aufnimmt, weitere Nebenflüsse sind Mu und Myitnge. Im weiteren Verlauf fließt der Irawadi durch drei aufeinander folgende, enge Schluchten. Der Fluss ist ganzjährig auf einer Länge von 1 400 Kilometern bis Bhamo schiffbar; Boote mit geringem Tiefgang können ihn auch bei Niedrigwasser in der Zeit von Oktober bis Februar noch 145 Kilometer weiter flussaufwärts bis Myitkyina befahren. Der Irawadi stellt die Hauptverbindung zwischen wichtigen Orten im Landesinneren und den Hafenstädten im Süden, insbesondere Rangun, dar. Neben Bhamo und Henzada sind Katha, Mandalay, Myingyan und Prome (auch Pyè) weitere wichtige Hafenstädte am Irawadi. Im Deltabereich liegt das wichtigste Reisanbaugebiet Myanmars. Siehe auch Bassein