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Gezeitenströmungen und Wellen |
Neben dem vertikalen Ansteigen und Fallen des Wassers treten horizontale oder laterale Bewegungen auf, die so genannten Gezeitenströmungen. Sie unterscheiden sich deutlich von den permanenten Meeresströmungen (siehe Ozeane und Ozeanographie). In manchen Gebieten fließt ein Gezeitenstrom mit der Flut etwa 6 Stunden und 12 Minuten in Küstenrichtung. Dann fließt er mit der Ebbe in die Gegenrichtung. In der Zeit der Umkehr (Kenterung) ist das Wasser im Zustand der Ruhe und heißt Stillwasser. Der Strom, der gegen die Küste fließt, wird Flutstrom genannt, der vom Land weg heißt Ebbestrom.
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