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Kampf gegen die Rassentrennung |
Ein erster Erfolg der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung wurde 1954 erzielt, als der Oberste Gerichtshof ein Verbot der Rassentrennung an öffentlichen Schulen aussprach. 1955 kam es in Montgomery (Alabama) zu Unruhen. Die Afroamerikanerin Rosa Parks hatte sich geweigert, ihren Platz in einem Stadtbus für einen Weißen frei zu machen und war verhaftet worden. Unter der Führung des Baptistenpfarrers Martin Luther King organisierten die afroamerikanischen Bewohner der Stadt einen Busboykott, der über ein Jahr anhielt, bevor das Bundesgericht Alabamas Gesetz der Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln für verfassungswidrig erklärte. 1960 gründeten junge Aktivisten das Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC), welches militanter als andere Bürgerrechtsgruppen auftrat.
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