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| 1. | Einleitung |
Kupfer, chemisches Symbol Cu (lateinisch: cuprum), im reinen Zustand rötlich gefärbtes Übergangsmetall mit der Ordnungszahl 29. Kupfer zählt zu den meistverwendeten Metallen und steht im Periodensystem der Elemente zusammen mit den Edelmetallen Silber und Gold sowie mit Roentgenium in der ersten Nebengruppe.
Kupfer kannte man bereits in vorgeschichtlicher Zeit; es war vermutlich das erste Metall, aus dem Gebrauchsgegenstände gefertigt wurden, und zwar nicht nur aus dem reinen Metall, sondern auch aus Bronze, einer Legierung aus Kupfer und Zinn (siehe Bronzezeit). Viele Kulturen der Vorgeschichte stellten Gegenstände aus Kupfer oder Bronze her. Ausgewählte Beispiele sind, neben zahlreichen anderen, Kulturen aus Kleinasien, dem Kaukasus, Ägypten, China, Europa, Kreta und Zypern. Auch in Mittel- und Südamerika (z. B. Mexiko, Peru) sowie in Afrika fand man bei verschiedenen Ausgrabungen Kupfer- oder Bronzegegenstände aus vorgeschichtlicher Zeit.
Zur Zeit der Römer gab es ergiebige Kupferminen auf Zypern. Die Kupfererze von dort waren unter der lateinischen Bezeichnung aes cyprium, Erz aus Zypern, bekannt. Cyprium wurde im Laufe der Zeit in cuprum umgewandelt und aus diesem Wort wurde später das chemische Symbol Cu für Kupfer abgeleitet. Im Germanischen hieß das Metall kupar, was im Mittelalter zu kuphar und später schließlich zu Kupfer geändert wurde.