Temperatur
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Temperatur
2. Temperaturskalen

Eine der ältesten Temperaturskalen wurde von dem deutschen Physiker Gabriel Daniel Fahrenheit aufgestellt. Sie wird heute noch in den angelsächsischen Ländern im Alltag angewandt. Bei ihr ist der Gefrierpunkt (bzw. Schmelzpunkt) von Wasser bei Normaldruck (100 Kilopascal oder 1,013 bar) als 32 °Fahrenheit festgelegt, und der Siedepunkt des Wassers liegt bei 212 °Fahrenheit. Die weitaus gebräuchlichere Celsius-Skala wurde von dem schwedischen Astronomen Anders Celsius aufgestellt. Hier entspricht der Schmelzpunkt von Eis 0 °Celsius und der Siedepunkt von Wasser 100 °Celsius. Dieser Temperaturbereich ist in 100 gleich große Teile (Grad Celsius) aufgeteilt, und es können auch höhere und tiefere Temperaturen in dieser Einheit angegeben werden. Für wissenschaftliche Zwecke verwendet man heute Thermodynamische oder auch Absolute Temperaturskalen, weil sie vom absoluten Nullpunkt der Temperatur (s. u.) ausgehen. In diesem Zusammenhang ist insbesondere die Kelvin-Skala zu nennen. Sie wurde nach dem englischen Mathematiker und Physiker William Thomson Lord Kelvin benannt. Hier entspricht der absolute Temperaturnullpunkt (also 0 Kelvin) einer Temperatur von –273,15 °Celsius. Die Einheiten K (Kelvin) und °C (Grad Celsius) sind gleich groß, so dass gleiche Temperaturdifferenzen in beiden Skalen denselben Wert haben.