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Geschichte der Teilchenphysik |
Die Teilchenphysik stellt die derzeit letzte Stufe in der Erforschung immer kleinerer Bausteine der Materie dar. Vor dem 20. Jahrhundert befassten sich Physiker mit den Eigenschaften der Materie hauptsächlich im makroskopischen Bereich. Im späten 19. Jahrhundert aber zog die Physik der Atome und Moleküle ihr Interesse auf sich. Atome und Moleküle haben Durchmesser von ungefähr 10-10 Metern, und Untersuchungen an deren Aufbau leisteten der Quantentheorie zwischen 1925 und 1930 großen Vorschub. In den frühen dreißiger Jahren begannen Physiker dann, der Gestalt von Atomkernen auf den Grund zu gehen. Diese haben Durchmesser von 10-15 bis 10-14 Metern. Mit diesen Erkenntnissen waren auch die Grundlagen erschlossen, um praktischen Gebrauch von der Kernenergie machen zu können, etwa in Form von Kernkraftwerken oder Kernwaffen. In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg wurde aber auch die Notwendigkeit immer deutlicher, die Gestalt der Elementarteilchen gründlich zu erforschen, um den grundlegenden Aufbau der Atomkerne verstehen zu können.
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