Südkorea
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Südkorea
7. Geschichte

Zur Geschichte der koreanischen Halbinsel vor der Teilung in Nord- und Südkorea siehe Korea.

Die Republik Korea wurde am 15. August 1948 proklamiert. Das Parlament wählte Syngman Rhee zum ersten Staatsoberhaupt. Die Parlamentswahlen waren von den US-amerikanischen Besatzungsbehörden bereits im Mai abgehalten und von Vertretern der Vereinten Nationen beobachtet worden. Die linken Gruppierungen hatten diese Wahlen boykottiert; alle Abgeordneten – auch der gewählte Präsident – waren strikte Antikommunisten.

1. Syngman Rhee und die Zweite Republik

Mit einem militärischen Großangriff durch Nordkorea im Juni 1950 begann der Koreakrieg. Durch den Vormarsch der nordkoreanischen Truppen verlor Rhee die Unterstützung des Parlaments. Mit Hilfe des Militärs zwang Rhee das Parlament, direkte Präsidentschaftswahlen durchführen zu lassen. Bei diesen Wahlen wurde er 1952 wieder gewählt. Nachdem der Krieg durch das Eingreifen der UNO-Truppen unter amerikanischer Führung 1953 beendet worden war, erholte sich die Wirtschaft Südkoreas nur langsam. Abgesehen von der umfangreichen Unterstützung durch die Vereinigten Staaten gelang es Rhee nicht, die Wirtschaftsentwicklung sichtbar voranzutreiben. Er entschied zwar die Wahlen von 1956 und 1960 für sich, aber die offenkundige Manipulation der Wahlen von 1960 führte zu einer landesweiten Protestwelle. Am 27. April 1960 trat Rhee zurück. Die gemäßigte Regierung unter John M. Chang leitete auf vielen Gebieten eine Liberalisierung ein, die wirtschaftliche Entwicklung kam jedoch immer noch nicht in Schwung. Am 16. Mai 1961 kam es zum Putsch einer Militärjunta; alle demokratischen Institutionen wurden beseitigt, die Zweite Republik war am Ende. Nach einem weiteren Militärputsch im Juli übernahm General Park Chung Hee die Macht.

2. Die Dritte Republik von Park Chung Hee

Nach einer Verfassungsänderung durch die regierende Militärjunta wurde Park Chung Hee im Oktober 1963 mit knapper Mehrheit zum Staatspräsidenten gewählt. Er leitete energische wirtschaftliche Reformen ein und schloss, allen Widerständen zum Trotz, 1965 ein Abkommen mit Japan; für japanische Wirtschaftshilfe ließ Südkorea seine Reparationsansprüche fallen. Schon bald begann japanisches Kapital nach Korea zu fließen. Weitere Devisen gelangten ins Land, weil Korea die Vereinigten Staaten im Vietnamkrieg mit Truppen und Kontraktarbeitern unterstützte. In der Folge stiegen Industrialisierung und Exporte stetig an; das Bruttoinlandsprodukt wuchs jährlich um 10 Prozent.

Die Politik wurde von der Demokratischen Republikanischen Partei Parks dominiert, die durch ihre Kontrolle über die Geld- und Ämtervergabe den Oppositionsgruppen wenig Chancen bot. Daneben sorgte der südkoreanische Geheimdienst neben seinen Erkundungen gegen den Norden für die Überwachung und Einschüchterung der Dissidenten. 1972 verhängte Park das Kriegsrecht und führte die neue Yushin-Verfassung („Wiederbelebung”) ein, nach der er auf Lebenszeit im Amt bleiben konnte. In den Folgemonaten schränkten zahlreiche Notmaßnahmen die Bürgerrechte immer mehr ein, politische Gegner wurden beseitigt. Trotz dieser Rahmenbedingungen erreichte die Wirtschaft ein spektakuläres Wachstum und die Exporte überfluteten die westlichen Märkte. Dennoch wuchs die Unzufriedenheit mit dem Regierungsstil Parks.

3. Chun Doo Hwan

1979 wurden Demonstrationen in Pusan und Masan brutal unterdrückt. In dieser angespannten Situation ließ Kim Jae Kyu, der Chef des Koreanischen Geheimdienstes (jetzt: Nationaler Sicherheitsplanungsdienst), Park am 26. Oktober 1979 ermorden. Wieder erlebte das Land einen abrupten politischen Wechsel. Parks Nachfolger als Staatsoberhaupt wurde der Ministerpräsident Choi Kyu Hah; General Chun Doo Hwan, Leiter des Untersuchungsausschusses für das Kriegsrecht, erhielt ebenfalls eine führende Position. Im Dezember 1979 verdrängte er ältere Militäroffiziere, übernahm die Kontrolle über die Armee und vereitelte im folgenden alle Pläne, die Verfassung zu liberalisieren. Im Mai 1980 wurden die führenden Oppositionspolitiker verhaftet und Protestdemonstrationen unterdrückt. Es gelang Chun, Präsident Choi ins Abseits zu stellen und sich selbst zum Präsidenten wählen lassen. Nach der neuen Verfassung, die im April 1981 in Kraft trat, wurde die Vierte Republik ausgerufen. Die Verfassung sah für den Präsidenten eine einzige Wahlperiode von sieben Jahren vor; viele Kontrollmechanismen aus der Yushin-Verfassung blieben erhalten. Einen großen diplomatischen Erfolg erzielte Chuns Regime, als das Internationale Olympische Komitee die Sommerspiele 1988 nach Seoul vergab. Ein weiterer Erfolg war im Januar 1983 der Besuch des japanischen Premierministers Nakasone Yasuhiro in Seoul; er versprach niedrig verzinste Kredite, um Südkoreas Fünfjahresplan 1982 bis 1986 zu finanzieren.

Die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea waren seit den späten sechziger Jahren und über die siebziger Jahre hinaus angespannt und blieben weiter belastet. Präsident Chun musste einen Staatsbesuch in Birma am 9. Oktober 1983 abbrechen, als vier seiner Minister und 13 weitere Südkoreaner in Rangun durch eine Bombe ums Leben kamen, die nordkoreanische Kommandos dort gelegt hatten. Mitte der achtziger Jahre begannen sich die Beziehungen zu verbessern. 1986 wurden Familienbesuche gestattet und die Grenze zu Nordkorea erstmals seit dem Ende des Koreakrieges geöffnet.

4. Demokratische Reformen

Nach einer Reihe von Massenkundgebungen im Frühsommer 1987 versprach Präsident Chun demokratische Reformen, einschließlich der Wiedereinführung einer direkten Präsidentschaftswahl. Die Wahl am 16. Dezember 1987 gewann Roh Tae Woo, der Kandidat von Chuns Partei, der auf Reformen bestanden hatte. Eine neue Verfassung wurde 1987 in einem nationalen Referendum mit 93 Prozent angenommen und trat im Februar 1988 in Kraft; damit begann die Sechste Republik. Bei den Wahlen im April errangen die Oppositionsparteien die Mehrheit in der Nationalversammlung. 1990 schloss sich Rohs Demokratische Gerechtigkeitspartei mit zwei großen Oppositionsparteien, der Partei für Wiedervereinigung und Demokratie und der Neuen Demokratisch- Republikanischen Partei, zur Demokratisch-Liberalen Partei zusammen. Im März 1991 wurden die ersten Regionalwahlen seit 30 Jahren abgehalten. Trotz anhaltender Studentendemonstrationen gegen die Regierung errangen die Kandidaten der Demokratisch-Liberalen Partei die Mehrzahl der Sitze. Im September 1991 wurden Nord- und Südkorea als zwei unabhängige Staaten in die Vereinten Nationen aufgenommen; drei Monate später unterzeichneten sie einen Nichtangriffspakt.

1992 trat Roh von seinem Amt als Vorsitzender der Demokratisch-Liberalen Partei (DLP) zurück, als er beschuldigt wurde, seine Partei hätte bei den März-Wahlen Stimmen gekauft. Bei den Wahlen im Dezember 1992 wählte Südkorea seinen ersten zivilen Präsidenten, Kim Young Sam; der frühere Dissident war als Vorsitzender der Demokratischen Freiheitspartei bereits seit 1990 an der Regierung beteiligt; die DLP konnte ihre Mehrheit in der Nationalversammlung nur durch Zusammenarbeit mit Unabhängigen erhalten. Präsident Kim startete eine durchgreifende Antikorruptionskampagne, die enthüllte, dass Bestechung in Bürokratie, Politik und beim Militär weit verbreitet war; außerdem entfernte er die Militärs aus der Politik. Weiterhin leitete er ehrgeizige wirtschaftliche Reformen ein, um die inländischen Regelungen zu liberalisieren, ausländische Investitoren zu ermuntern und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Die Spannungen wegen Nordkoreas Kernwaffenprogramm hielten noch an, als der nordkoreanische Diktator Kim Il Sung am 8. Juli 1994 starb; sie wurden durch ein Abkommen zwischen Nordkorea und den Vereinigten Staaten im folgenden August entschärft. Demnach sollte Südkorea Ausrüstung und Finanzen zur Verfügung stellen, um die Kernkraftwerke im Norden durch moderne Reaktoren zu ersetzen, die für die Waffenproduktion nicht geeignet waren. Die Umsetzung des Abkommens wurde aber 1995 verschoben, da Nordkorea keine direkte Hilfe von Südkorea annehmen wollte.

Präsident Kim ernannte im Dezember 1995 Lee Soo-sung zum neuen Ministerpräsidenten. Bei den im April 1996 stattfindenden Wahlen zur Nationalversammlung verlor die im Dezember 1995 in Neue Korea-Partei (NKP) umbenannte DLP ihre absolute Mehrheit, stellt jedoch weiterhin die meisten Abgeordneten.

In Südkorea kam es im Dezember 1996 und Januar 1997 zur schwersten innenpolitischen Krise seit Ende der Militärdiktatur. Auslöser war ein in Abwesenheit der Opposition durchgesetztes neues Arbeitsgesetz, mit dem die Regierung zu Lasten der Arbeitnehmer dem rückläufigen Wirtschaftswachstum entgegenwirken will. Das Gesetz erleichtert Unternehmen die Entlassung von bisher unkündbaren Mitarbeitern und ermöglicht zur Senkung der Arbeitskosten die Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 56 Stunden; ebenso wurde die ursprünglich versprochene Zulassung mehrerer Gewerkschaften um fünf Jahre verschoben. In Seoul lieferten sich Demonstranten und die Polizei drei Wochen lang Straßenschlachten, führende Gewerkschaftsfunktionäre wurden verhaftet.

Erstmals seit 25 Jahren fanden im März 1997 Friedensgespräche zwischen Nord- und Südkorea statt, die sich offiziell immer noch im Kriegszustand befinden.

Als erster Oppositionsführer in der Geschichte Südkoreas konnte am 18. Dezember 1997 Kim Dae Jung die Präsidentschaftswahlen für sich entscheiden. Kim, der dem Nationalkongress für Neue Politik angehörte, erreichte mit rund 40 Prozent der Stimmen allerdings nur einen knappen Sieg über den Kandidaten der regierenden Nationalpartei, Lee Hoi Chan. Der bisherige Präsident Kim Young Sam stand nicht mehr zur Wahl, da in Südkorea eine zweite Amtszeit von der Verfassung ausgeschlossen wird. Bei einem Besuch in Japan unterzeichnete Kim Dae Jung im Oktober 1998 zusammen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Obuchi Keizo eine gemeinsame Erklärung, in der sich Japan für die während seiner 35-jährigen Kolonialherrschaft (1910-1945) am koreanischen Volk begangenen Verbrechen entschuldigte. Dieses Schulbekenntnis trug erheblich zur Verbesserung der Beziehungen zwischen Südkorea und Japan bei.

Im Januar und April 1999 geführte Verhandlungen über ein Friedensabkommen zwischen Nord- und Südkorea endeten ergebnislos. Eine Konfrontation von Kriegsschiffen beider Staaten im Gelben Meer gipfelte im Juni 1999 in einem Seegefecht, das die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten erheblich belastete.

Bei den Parlamentswahlen vom April 2000 wurde die Große Nationalpartei (Grand National Party, GNP), die frühere Neue Korea-Partei (New Korea Party, NKP), erneut stärkste politische Kraft vor der Demokratischen Millenniumspartei (Millennium Democratic Party, MDP) von Staatspräsident Kim Dae Jung. Nach den Wahlen beschlossen Spitzenpolitiker der MDP und der Vereinigten Liberaldemokraten (United Liberal Democrats, ULD) die Fortsetzung ihrer Regierungskoalition.

Zum ersten Treffen zwischen Repräsentanten Süd- und Nordkoreas seit der politischen Teilung der Halbinsel kam es am 13. Juni 2000 in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang. Die Staatsoberhäupter Kim Dae Jung und Kim Jong Il unterzeichneten dabei ein Versöhnungsabkommen, in dem sie als Fernziel eine mögliche Wiedervereinigung formulierten. Konkrete Vereinbarungen über Familienzusammenführung sowie engere politische, wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit sollen die Grundlagen für eine Entspannung der bilateralen Beziehungen bilden. In der Folgezeit fanden mehrere innerkoreanische Treffen auf Ministerebene statt.

Nach einer kurzzeitigen Belastung des sich entspannenden Verhältnisses zwischen Süd- und Nordkorea durch Seegefechte im Gelben Meer im Juni 2002 wurde einen Monat später der Dialog wieder aufgenommen. Nach der Eröffnung der ersten offiziellen Luftverkehrsstraße zwischen beiden Ländern erfolgte im September 2002 der Beginn der Bauarbeiten für eine geplante grenzüberschreitende Bahn- und Straßenverbindung.

Innenpolitisch hatte die so genannte Sonnenscheinpolitik Kim Dae Jungs bereits im September 2001 einen schweren Rückschlag erfahren, nachdem das Parlament mit großer Mehrheit für einen von der Opposition eingebrachten Misstrauensantrag gegen den Vereinigungsminister Lim Dong Won gestimmt hatte. Wenige Tage nach der Abstimmung reichte das gesamte Kabinett seinen Rücktritt ein. Nach einer herben Niederlage seiner Millenniumspartei bei Nachwahlen zum südkoreanischen Parlament trat Kim Dae Jung vom Amt des Parteivorsitzenden zurück.

Aus der Präsidentenwahl vom 19. Dezember 2002 – für die Amtsinhaber Kim Dae Jung nicht mehr kandidieren durfte – ging der Kandidat der Millenniumspartei, der ehemalige Menschenrechtsaktivist Roh Moo-hyun, als knapper Sieger hervor. Er erklärte die Fortsetzung des Versöhnungskurses gegenüber Nordkorea als vorrangiges Anliegen seiner Politik.

Im März 2004 wurde Staatspräsident Roh durch ein Amtsenthebungsverfahren vom Parlament für abgesetzt erklärt; ihm war im Vorfeld der für den April anberaumten Parlamentswahlen eine Verletzung des Wahlgesetzes vorgeworfen worden: Im Februar 2004 hatte er öffentlich geäußert, dass er auf Zugewinne der ihm freundlich gesinnten Uri-Partei hoffe und sie unterstütze. Das Wahlgesetz verlangt jedoch parteipolitische Neutralität vom Staatspräsidenten. Die Amtsenthebung Rohs stieß bei der Bevölkerung auf breite Ablehnung.

Aus den Parlamentswahlen am 15. April 2004 ging überraschend die linksliberale Uri-Partei mit 152 der insgesamt 299 Mandate als absolut stärkste Partei hervor. Die Uri-Partei hatte sich erst etwa ein halbes Jahr vor den Wahlen als Abspaltung von der MDP konstituiert und verfügte bis zu den Wahlen lediglich über 49 Parlamentssitze. Zweitstärkste Kraft wurde die GNP mit 121 Mandaten, während die MDP nur noch neun Sitze errang. Durch den Wahlsieg der Uri-Partei hatte nun erstmals seit dem Ende der Diktatur 1987 die Linke eine Mehrheit im Parlament. Der Sieg der Uri-Partei wurde in erster Linie dem Protest der Wähler gegen das Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten zugeschrieben, das GNP und MDP durchgesetzt hatten. Am 14. Mai 2004 erklärte das Verfassungsgericht das Amtsenthebungsverfahren gegen Roh für ungültig und bestätigte Roh im Amt des Staatspräsidenten.

Trotz Nordkoreas teilweise unberechenbaren Kurses, trotz seiner militärischen Drohungen, seiner Missachtung von Abkommen insbesondere mit seinem Atomprogramm hielt Südkorea im Wesentlichen an seiner Versöhnungspolitik fest, suchte durch Entgegenkommen und vor allem durch Wirtschaftshilfe die Lage der Bevölkerung in Nordkorea zu verbessern sowie den Frieden auf der koreanischen Halbinsel zu sichern und drang immer wieder auf eine Fortsetzung der Sechs-Länder-Verhandlungen über das nordkoreanische Atomprogramm, auch wenn vor allem die USA und Japan Südkorea zu einer härteren Haltung gegenüber Nordkorea zu bewegen suchten. Erst nach den nordkoreanischen Raketen- und Atombombentests im Juli und Oktober 2006 wandte sich Südkorea vorübergehend von seinem Entspannungskurs ab und stellte u. a. die Nahrungsmittellieferungen an den Norden ein. Der Gegensatz zu den USA, in den Südkorea durch seine Sonnenscheinpolitik geriet, wurde aufgewogen durch Südkoreas relativ umfangreiches Engagement auf Seiten der USA im Irak (Südkorea stellte dort nach den USA und Großbritannien das drittgrößte Kontingent); Letzteres führte allerdings zu inneren Konflikten, da der Irak-Einsatz von den Südkoreanern mehrheitlich abgelehnt wurde.

Im Oktober 2007 fand in Pjöngjang ein zweites (nach 2000) nord-südkoreanisches Gipfeltreffen statt. In der gemeinsamen Erklärung, die Roh Moo-hyun und Kim Jong Il am Ende unterzeichneten, nahm der Wunsch nach Frieden auf der koreanischen Halbinsel und nach einem endgültigen Friedensvertrag einen hohen Stellenwert ein; daneben wurde u. a. eine Verbesserung der Wirtschaftsbeziehungen vereinbart, und es wurden noch einmal die Ergebnisse der Sechs-Länder-Verhandlungen bekräftigt, in denen sich Nordkorea schließlich zum Abbau seines Atomprogramms bereit erklärt hatte.

Die Präsidentenwahlen am 19. Dezember 2007 gewann zum ersten Mal nach zehn Jahren wieder ein Konservativer, und zwar Lee Myung-bak von der GNP. Er versprach eine Wiederbelebung der Wirtschaft und ein Wirtschaftswachstum von 7 Prozent pro Jahr; gegenüber Nordkorea kündigte er eine härtere Linie an, als seine beiden Vorgänger sie verfolgt hatten.