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Land |
Topographisch nimmt Luxemburg im Wesentlichen die Becken an den Oberläufen von Sauer und Alzette ein. Das Großherzogtum hat Anteil an zwei großen Landschaftsräumen. Das nördliche Drittel, das Ösling, ist ein Teil der Ardennen und besteht aus einem relativ dünn besiedelten, bewaldeten Plateau, das von den Tälern der Sauer und ihren stark mäandrierenden Nebenflüssen tief eingeschnitten wird. Zum Ösling gehört auch die höchste Erhebung in Luxemburg, der Buurgplaatz (559 Meter). Der südliche Teil umfasst ein allmählich abfallendes Schichtstufenland, das Bon Pays (Gutland), mit dichter Besiedelung und starker Industrialisierung; die Industrie konzentriert sich insbesondere entlang des Alzette-Tales und nahe der Südwestgrenze zu Frankreich (Schwerpunkt der Stahlindustrie). Im Gutland finden sich auch die besten Böden Luxemburgs; es ist die wichtigste Landwirtschaftsregion des Landes.
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Klima |
Luxemburg hat ein gemäßigtes Klima mit relativ milden Wintern. Die mittleren Monatstemperaturen liegen im Januar zwischen 0 und 2 °C, im Juli zwischen 16 und 18 °C. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt durchschnittlich bei etwa 815 Millimetern; der Norden ist etwas kälter und feuchter als der Süden.
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Flora und Fauna |
Im Ösling gibt es ausgedehnte Waldgebiete mit Laubbäumen wie Rotbuchen und Eichen. Das Gutland wird vor allem landwirtschaftlich genutzt, daneben gibt es Eichen-Hainbuchen- und Eichen-Birken-Wälder. Die Fauna weist typische mitteleuropäische Elemente auf. Zu den größeren waldbewohnenden Säugetieren gehören Rothirsche, Rotfüchse und Dachse. Im Norden Luxemburgs werden 358 Quadratkilometer des Landes durch den Deutsch-Luxemburgischen Naturpark geschützt.
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