| Phosphor | Artikelansicht | ||||
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| 3. | Verwendung |
Phosphor tritt in seinen Verbindungen meist in den Oxidationsstufen-3 (z. B. im Phosphan, PH3; siehe unten), +3 und +5 auf. Phosphor vereinigt sich leicht mit Sauerstoff unter Bildung von Oxiden, deren wichtigste Vertreter das Phosphor(III)-oxid (P2O3) und das Phosphor(V)-oxid (P4O10) sind. Phosphor(III)-oxid bildet einen weißen kristallinen Feststoff, der als Reduktionsmittel Verwendung findet und leicht zerfließt – d. h., er wird von der Luftfeuchtigkeit aufgelöst. Sein Dampf ist giftig. Phosphor(V)-oxid bildet eine weiße, amorphe Masse, die bei 591 °C verdampft. Es reagiert mit Wasser zu Phosphorsäure und wird als Trockenmittel eingesetzt.
Phosphor bildet mit Wasserstoff Hydride. Eines davon, PH3, ist mit Ammoniak (NH3) dem Hydrid des Stickstoffes vergleichbar. Alle Halogene verbinden sich direkt mit Phosphor unter Bildung von Halogeniden, die zur Darstellung von Säurehalogeniden und organischen Verbindungen eingesetzt werden. Die wichtigste kommerzielle Verbindung des Phospors ist Phosphorsäure sowie deren Salze, die Phosphate. Die Hauptmenge der phosphorhaltigen Verbindungen findet als Dünger Verwendung. Phosporverbindungen werden weiterhin zum Klären von Zuckerlösungen, zum so genannten Erschweren von Seide und als Feuerschutzmittel eingesetzt. Auch in Legierungen wie Phosphorbronze und Phosphorkupfer ist Phospor enthalten. Roter Phosphor ist Bestandteil von Zündhölzern.